Österreichischer Pflege- und Betreuungspreis - Österreichische Rett-Syndrom Gesellschaft

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Österreichischer Pflege- und Betreuungspreis

Am 26.11.2012 fand in Wien die Preisverleihung des Österreichischen Pflege- und Betreuungspreises statt. Dabei wurde Frau Stella Peckary mit dem 2. Platz in der  Kategorie „Pflegende Angehörige“  geehrt. Stella Peckary ist aktives Mitglied im Vorstand der ÖRSG.

Hier ein Bericht entnommen aus der Internetausgabe www.volkshilfe.at/1563,,,2.html

Volkshilfe: Österreichischer Pflege- und Betreuungspreis 2012 verliehen

Volkshilfe und pflegenetz würdigen pflegende Angehörige und ehrenamtliche HelferInnen für ihr Engagement im Pflege- und Betreuungsbereich

Wien 26.11.2012

Fotograf: Mike RanzAm Montag fand in Wien zum fünften Mal die Preisverleihung des Österreichischen Pflege- und Betreuungspreises statt. Im Marmorsaal des BMASK würdigten Bundesminister Rudolf Hundstorfer, Sektionschefin Edeltraud Glettler und Volkhilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger die Preisträgerinnen 2012 für ihr Engagement im Pflege- und Betreuungsbereich. Der Preis wurde in den Kategorien „Pflegende Angehörige“ und „Ehrenamtliche HelferInnen“ vergeben.

Gruppenbild mit allen Gewinnerinnen (v.l.): Erich Fenninger (Volkshilfe), Sektionschefin Edeltraud Glettler, Herta Miro (Ehrenamt), Stella Peckary (Pflegende Angehörige), Sonja Sonai (Pflegende Angehörige), Gabriele Golnerits (Pflegende Angehörige), Doris Ströher und Verena Lerchster (Ehrenamt), Irene Promussas (Ehrenamt) / Bildnachweis: Mike Ranz / Volkshilfe

Sozialminister Rudolf Hundstorfer bedankte sich bei allen anwesenden pflegenden Angehörigen und ehrenamtlichen HelferInnen für ihre tägliche Arbeit, denn „wir brauchen Sie – auf Ihre Arbeit baut das Fundament des guten österreichischen Pflegesystems auf“. Bundesgeschäftsführer Fenninger gab einen Rückblick über fünf Jahre Pflege- und Betreuungspreis: „Die steigende Zahl der TeilnehmerInnen und der große Zustrom zur Veranstaltung zeigen, dass das Thema einen Nerv trifft. Pflege und Betreuung passiert oft still und leise in den eigenen vier Wänden – wir rücken diese besonders herausfordernde Aufgabe ins Rampenlicht.“

Fotograf: Mike Ranz

Fotograf: Mike RanzFotograf: Mike Ranz

Rund 200 Menschen besuchten die Preisverleihung, darunter zahlreiche VertreterInnen von Hilfsorganisationen, Selbsthilfegruppen und Interessenvertretungen. Moderiert wurde die Preisverleihung von Eva Pölzl. Georg Markus ließ mit Anekdoten und einer Lesung aus seinem Buch „Wenn man trotzdem lacht“ aufhorchen und für musikalische Begleitung sorgte das Bernd Oliver Fröhlich Orchester.

Die PreisträgerInnen 2012: Kategorie „Pflegende Angehörige“

Fotograf: Mike RanzPlatz 1: Gabriele Golnerits ist alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern, die an geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen leiden. Frau Golnerits versorgt ihre Töchter rund um die Uhr sehr liebevoll, engagiert sich aber auch in Selbsthilfegruppen: Sie hat vor vielen Jahren die Prader-Willi-Syndrom-Selbsthilfegruppe in Wien gegründet und war jahrelang deren Präsidentin. Gabriele Golnerits nimmt den Preis stellvertretend für alleinerziehende und pflegende Mütter und Väter entgegen.

Platz 2: Stella Peckary pflegt gemeinsam mit ihrem Mann ihre zwölfjährige Tochter Vanessa, die am Rett-Syndrom leidet. Obwohl Frau Peckary berufstätig ist, Vanessa pflegt und sich um die beiden anderen Töchter kümmert, engagiert sie sich für die österreichische Rett-Syndrom Gesellschaft. Frau Peckary organisiert Benefizveranstaltungen und ist im Vorstand des Vereins.

Platz 3: Sonja Sonai pflegt seit mehr als sieben Jahren ihren Mann Stefan, der rund um die Uhr Betreuung benötigt. Frau Sonai hat die Jury besonders durch ihre positive und inspirierende Einstellung überzeugt: „Es ist kein einfaches Leben, aber dieser Schicksalsschlag hat mein Leben in gewisser Weise bereichert“, so Sonai.

Die PreisträgerInnen 2012: Kategorie „Ehrenamtliche HelferInnen“

Fotograf: Mike RanzPlatz 1: Doris Ströher und Verena Lerchster gründeten vor zwei Jahren den Verein „lebenswelttirol“. Die Idee für den Verein entstand aus der „Notlage“, dass es keine Freizeitbetreuung für mehrfach behinderte Kinder und junge Erwachsene in der Region gegeben hat. Heute bietet der Verein einmal pro Monat Sprachwerkstatt-Nachmittag, bei dem Kinder und junge Erwachsene in einem integrativen Zusammensein mit Gleichaltrigen – auch unterstützt durch (gebärden)unterstützte Kommunikation – ein paar unbeschwerte Stunden miteinander verbringen.

Platz 2: Dr. Irene Promussas kämpft seit der Geburt ihrer Tochter für die gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder an der Gesellschaft. Aus ihrer Elterninitiative ist 2005 der Verein „Lobby4kids-Kinderlobby“ entstanden, der sich für die Rechte von erkrankten, chronisch kranken und behinderten Kindern stark macht. Als betroffene Mutter setzt sie sich unermüdlich für eine sozial gerechtere Gesellschaft ein.

Platz 3: Das 20-köpfige ehrenamtliche Besuchsdienste-Team rund um Herta Miro sorgt seit vielen Jahren für mehr Leben im Seniorenzentrum Weiz in der Steiermark. Das Team kocht und backt, singt, bastelt und spielt Karten mit den BewohnerInnen des Seniorenzentrums. Seit 2011 gibt es auch den ehrenamtlich betreuten Greisslerladen. Diese Initiative überzeugte vor allem durch die vielen unterschiedlichen und ständig neuen ehrenamtlichen Aktivitäten.

Die Volkshilfe dankt allen Sponsoren, darunter Generali, Rogner Bad Blumau, RZB und der IG Interessengemeinschaft pflegender Angehörigerfür die Unterstützung. Der Österreichische Pflege- und Betreuungspreis wird unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Mehr Informationen zum Projekt: www.pflegepreis.at

Für Rückfragen:
Volkshilfe Österreich/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. (FH) Margit Kubala
Tel.: +43 (0) 676 83 402 214
margit.kubala@volkshilfe.at
www.volkshilfe.at/presse
www.facebook.com/volkshilfe

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Die Volkshilfe in Österreich ist ein modernes soziales Dienstleistungsunternehmen und eine Hilfsorganisation, die auf eine lange traditionsreiche Geschichte seit der Gründung im Jahr 1947 zurückblicken kann. Wir haben uns in den letzten 60 Jahren zu einer der fünf größten Organisationen der Freien Wohlfahrt in Österreich entwickelt. Rechtlich gesehen ist die Volkshilfe Österreich ein gemeinnütziger Verein, der als Mitglieder seine neun Landesverbände hat.  
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